DDR Spielzeug & Spiele

Hütchenspiel, Spika & Fahrzeuge

Willkommen zurück im Kinderzimmer! In unserer Kollektion DDR Spielzeug findest du die Schätze wieder, mit denen wir uns stundenlang beschäftigen konnten – ganz ohne Smartphone und Internet.

Unser Sortiment umfasst die Klassiker der ostdeutschen Spielwarenindustrie:

Brettspiele: Die legendären Spiele von Spika (wie "Hut auf Hut" oder "Im Märchenwald") und natürlich das kultige Hütchenspiel, das in keinem Haushalt fehlen durfte.

Fahrzeuge: Robuste Autos aus Blech oder Plaste und Zubehör für die Piko-Eisenbahn.

Puppen & Figuren: Vom Sandmännchen bis zu den beliebten Gummifiguren.

Was haben Kinder in der DDR gespielt? Die Kindheit fand vor allem draußen statt! Besonders in den 50er und 60er Jahren waren viele Kinder echte Abenteurer. Sie stromerten durch Wald und Flur, spielten mit dem Ball, Murmeln oder Verstecken. Wer mobil sein wollte, kurvte auf dem legendären Dreirad „Liliput“ oder dem Roller „Sausewind“ durch die Neubausiedlung. Später stieg man dann stolz auf das Mifa oder Diamant Fahrrad um. Diese Freiheit und Kreativität spiegeln sich in unseren Produkten wider – robust, analog und einfach schön.

Egal ob du Sammler bist oder deinen eigenen Kindern zeigen willst, womit Mama und Papa gespielt haben: Hier findest du originale DDR Spiele und Spielsachen, die Generationen verbinden.

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Wusstest du das?

  • Wie lange gab es die DDR genau?

    Gut 40 Jahre lang bestand die Deutsche Demokratische Republik – von ihrer Gründung im Jahr 1949 bis zur Vereinigung beider deutscher Staaten am 3. Oktober 1990.

  • Was war die DDR einfach erklärt?

    Die DDR entstand 1949 aus der damaligen sowjetischen Besatzungszone. Das war der östliche Teil Deutschlands, der nach dem Zweiten Weltkrieg unter dem Einfluss der Sowjetunion stand. Die DDR umfasste das Gebiet der heutigen Bundesländer Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

  • Wie begrüßt man sich in der DDR?

    Im Osten des Landes wird gern auch ein „Juten Tach“ oder „Tachchen“ angestimmt. Im Norden ist „Moin“ zu jeder Tages- und Nachtzeit die richtige Grußformel. Häufig wird das Moin für eine Kurzform von „Guten Morgen“ gehalten. Wahrscheinlich stammt dieser Ausdruck aber aus dem Friesischen.

  • Was war typisch für die DDR?

    Die DDR war ein sozialistischer Staat, in dem die Menschen nicht frei leben konnten. Es gab keine freien Wahlen, die Macht lag alleine bei einer Partei (SED). 1989 gab es in der DDR eine friedliche Revolution, die DDR brach zusammen. 1990 haben sich DDR und Bundesrepublik Deutschland vereinigt.

  • Wer war der reichste Mann in der DDR?

    Als Mittler zwischen den beiden deutschen Staaten galt Wolfgang Vogel als der wohlhabendste DDR-Bürger. Wolfgang Heinrich Vogel (geboren 1925 in Wilhelmsthal, gestorben 2008 in Schliersee) war weit mehr als nur ein Rechtsanwalt der Deutschen Demokratischen Republik – sein umstrittener Werdegang machte ihn zum Millionär, vor allem durch den Häftlingsfreikauf.

  • Was durfte man in der DDR nicht einführen?

    Zu den strengen Verboten bei der Einreise gehörten:

    • Rauschgift, Betäubungsmittel und andere Gifte.
    • Kinderspielzeug militärischen Charakters.
    • Gebrauchte Gegenstände als Geschenk (ausgenommen davon sind gebrauchte Textilien und Schuhe, wenn diese nach der letzten Benutzung gewaschen oder gereinigt wurden).
    • Arzneimittel (ausgenommen davon ist der persönliche Reisebedarf).
  • War Ostdeutschland eine Diktatur?

    Die Deutsche Demokratische Republik (DDR), oder Ostdeutschland, hörte am 3. Oktober 1990 um Mitternacht auf zu existieren. Sie war weder demokratisch noch eine Republik im westlichen Sinne. Sie war eine Diktatur ohne freie Wahlen, ohne Gewaltenteilung und ohne Freizügigkeit für ihre Bürger.

  • Welches Lied war in der DDR verboten?

    Die "Rockballade vom kleinen Otto" ist ein Lied der DDR-Band Renft (bekannt auch als Klaus Renft Combo), das 1974 entstand. Der kritische Text führte zum Verbot der gesamten Gruppe in der DDR, da es sich mit dem Thema Flucht und Grenzen auseinandersetzte.

  • Was sind typische Ossi-Wörter?

    Ostdeutsch für Anfänger – diese Wörter versteht im Westen kaum jemand:

    • Anorak: Jacke
    • Bemme: eine Scheibe Brot
    • Datsche: Gartenhäuschen / Wochenendgrundstück
    • Erdmöbel: Sarg
    • fetzen: das ist cool, macht Spaß ("Das fetzt!")
    • Ganker: Spinne mit dünnen Beinen (Weberknecht)
    • Hitsche: altes Auto oder Fußbank
    • Jägerschnitzel: gebratene, panierte Jagdwurst mit Nudeln
  • Wie nannte man Weihnachten in der DDR?

    In die Kirche gingen nur wenige Menschen. Zu Weihnachten gehörende christliche Begriffe wurden im offiziellen Sprachgebrauch ersetzt. So wurde aus dem "Weihnachtsgeld" die "Jahresendprämie" und die "Weihnachtsfeier" zur "Jahresendfeier". Zu Weihnachten wurde in der DDR auch immer die schlechte Versorgungslage sichtbar ("Bückware" für den Gabentisch).

  • Typisches Essen in der DDR

    Das typisch deutsche Essen aus Fleisch, Kartoffeln und Gemüse gab es auch in der DDR zum Mittagessen. Fleisch war jedoch oft Mangelware. Wenn überhaupt, waren Rind- und Schweinefleisch erhältlich, ab den 1960er Jahren verstärkt auch Geflügel (siehe dazu: "Goldbroiler"). Auch Reis und Eiernudeln waren beliebte Sättigungsbeilagen.

  • Was sind typische DDR-Begriffe?

    Hier sind einige der bekanntesten Begriffe aus der DDR-Zeit:

    • Arbeiter- und Bauernstaat: Offizielle Bezeichnung der DDR.
    • FDJ: Freie Deutsche Jugend (die einzige staatlich anerkannte Jugendorganisation).
    • Jugendweihe: Festwerdung der Jugendlichen (als weltlicher Ersatz zur Konfirmation).
    • Kinderkrippe: Staatliche Betreuung für Kleinkinder.
    • Kosmonaut: Bezeichnung für Raumfahrer (statt Astronaut).
    • Palast der Republik: Sitz der Volkskammer (auch "Erichs Lampenladen" genannt).
    • Planerfüllung: Erreichen der Ziele der Planwirtschaft.
    • VEB: Volkseigener Betrieb.
  • Wo ist das Gold der DDR geblieben?

    Ein bis heute diskutiertes Thema: Die Goldreserve der DDR lagerte im Keller der „KoKo“-Zentrale (Kommerzielle Koordinierung) an der Wallstraße in Berlin-Mitte. Nach der Wende gab es viele Spekulationen über den Verbleib von Vermögenswerten, die durch Alexander Schalck-Golodkowski verwaltet wurden.

  • Waren die Menschen in der DDR arm?

    Bezogen auf das reine Geldeinkommen lebten in der DDR 1970 circa 65 Prozent, 1980 etwa 50 Prozent und 1988 rund 45 Prozent der Rentnerhaushalte im Bereich der Armutsgrenze (Quelle: Klaus-Peter Schwitzer). Kein Wunder also, dass noch zahlreiche ältere Menschen berufstätig blieben, um ihren Lebensstandard zu sichern.

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